4. Monheimer Gänselieselturnier 2011

18. August 2011

Gnseliesel 2011

Was hat ein Hobel und Tennis gemeinsam? Eigentlich nicht viel. Aber das Rahmenprogramm für das traditionelle Gänseliesel - Turnier in Monheim, veranstaltet von allen drei Vereinen, sah einen Besuch im Langenfelder Hobelmuseum vor. Nach einem guten Tennismatch ein Hobelmuseum zu besuchen, ist schon etwas Besonderes.

In dem Privatmuseum kann man in die Welt mit mehr als 10 000 Holzhandwerkzeugen des Zimmermanns Gerhard Schmitz eintauchen. Herr Schmitz ist ein hervorragender Erzähler und hat die Funktion und Herkunft der Werkzeuge von mehr als 40 Handwerksberufen, die mit Holz arbeiten, erklärt, wie z.B. Nut- und Federhobel zur Bearbeitung von Fußbodenbrettern, Schäfter für Gewehrkolben, Beile und Bogensägen, Schlitzäxte oder Federtaster und viele andere Gerätschaften, von deren Verwendung sich der Laie kein Bild machen kann. Hobel mit Drachenkopf aus dem Jahr 1837. Kleine, kaum fünf Zentimeter große Hobel aus einem Satz von 1693, wie sie die Geigenbauer verwenden.

Weiter ging es dann in das Zwergenstübchens in der Partnerstadt Mehlbruch mit bunter Untermalung, wo bei Bockwurst mit Salat und natürlich auch Kölsch und anderen Getränken der tolle Tag ausklingen konnte.

Am Abschlusstag, der vom BTC durchgeführt wurde, gab es dann die Siegerehrung mit Überreichung der Siegerpreise.

Sieger wurden in der
Hauptrunde Mixed bis 120 Jahre: Heller / Sixter
Hauptrunde Mixed über 120 Jahre: Römer / Quinting
Trostrunde Mixed bis 120 Jahre: Wintges / Garbe
Trostrunde Mixed über 120 Jahre: Fischer / Lachmann

Herzlichen Glückwunsch


von BL

 

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